Ortsführung durch
Shaolin
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Tritt man die Anreise von Zhengzhou/Dengfeng an, halten die
meisten Kleinbusse an einem kleinen Busbahnhof, der sich am Ortseingang von Shaolin
befindet. Eine monumentale Steinfigur weist den Touristen darauf hin, daß sie
ihr Ziel erreicht haben.

Die Chinesen verstehen unter dem Begriff Shaolin (oder im
chinesischen Shao Lin Si) nicht nur das eigentliche Shaolin Kloster sondern den gesamten "Ort", der
sich aus einer Vielzahl von Kung Fu Schulen und Einkaufsmöglichkeiten
zusammensetzt. Im Wesentlichen besteht der Ort Shaolin aus nur einer einzigen
Straße, die zwischen den Gipfeln des Songshan Gebirges verläuft. In
Shaolin haben ca. 15.000 Menschen gelebt. Davon haben 14.500 Chinesen Kung Fu trainiert und die übrigen 500 haben Restaurants und Souvenierstände unterhalten oder haben
Touristengruppen geleitet. Durch die Zerstörung vieler Kung Fu Schulen ist die
Anzahl der dort lebenden Chinesen sowie die Anzahl der Restaurants,
Souvenierstände, Waffenläden, etc. drastisch gesunken.
Nach einigen hundert Metern erreicht man auf der rechten Seiten
die größte Kung Fu Schule Chinas, die Tagou
Schule oder auch Shaolin-Monastery Wushu Institute genannt.

Ob diese Schule in
Shaolin erhalten bleibt oder in Dengfeng neu aufgebaut wird, ist zur Zeit nicht
bekannt. Die Gesamtfläche der Schule beträgt 133.200 qm, wobei allein die
Trainingsplätze eine Fläche von über 58.000 qm besitzen. Die neue
Trainingsfläche in Dengfeng wird 70 ha betragen. Zur Zeit trainieren in der Tagou Schule über 7.500 Schüler Shaolin Kung Fu. Tagsüber ist es für jeden
Kampfsportfan ein echtes Erlebnis solch eine Anzahl von Kung Fu Schülern
trainieren zu sehen.

Gegenüber der Tagou Schule
befand sich bis vor einigen Jahren noch eine riesige in leuchtend gelber Farbe
angestrichene Buddha Statue. Leider mußte diese Statue in der Zwischenzeit einem Kodak Fotoladen weichen.
Auf den nächsten 300 m gab es vor der Zerstörung diverse
Einkaufsmöglichkeiten und Restaurants. Der gesamte Bereich wird/wurde Shaolin Village genannt.
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Fast alle Einkaufsmöglichkeiten sind nach Dengfeng umgezogen, da hier nun die größte Anzahl von Schülern Shaolin Kung Fu trainiert. In den kleinen Geschäften werden Ausrüstungen für das Training und Kleidung angeboten. Hier beginnen die
Augen eines jeden Kampfsportexperten zu leuchten. Stöcke, Schwerter, Neunteilige
Peitschen, Dreistöcke, Nunchakkus, Lang- und Kurzpeitsche sind zu kaufen. Desweiteren kann man Schilde, Hakenschwerter, aber auch Armbrust oder
Totschläger (in Deutschland verboten!) erstehen. Da diese Waffen zum
alltäglichen Training eines jeden Kung Fu
Schülers gehören, ist es kein besonderer Anblick, wenn einige hundert
Chinesen schwer bewaffnet zu ihren Trainingsplätzen ziehen.

Auch die Vielzahl
kleinerer Restaurants und der Ausländertreff "Hello Man" sind der Zerstörung zum Opfer gefallen. Hier konnte man ein einfaches Frühstück, bestehend aus Sojasuppe und einem in Fett gebratenem Brot,
für 10 Cent erhalten und ein Mittagessen, bestehend aus Reis, Gemüse
und Fleisch gab es ab 50 Cent.
Am offiziellen Eingang zu Shaolin, der von
einer Hand voll Chinesen bewacht wird, muß man auf der rechten Seite in einem
kleinen Häuschen eine Eintrittskarte lösen (oder einfach die Kontrolleure ignorieren und ohne Eintrittskarte hindurchlaufen). Diese Karte kostet 40 Yuan (ca.
4,50 Euro) und berechtigt zum Eintritt in ein Panoramakino, einem Place of Science and Illusion, dem Shaolin Kloster, dem Shaolin Monastery und einem Vogelpark.

Kurz hinter dem Eingang auf der linken Seite
kann man in einem 360 Grad Panoramastehkino die Geschichte Shaolins hautnah
miterleben. Für chinesische Verhältnisse ist der Bau des Kinos und das
Drehen des ca. 15 minütigen Films in aufwendiger Technik nahezu gigantisch
gewesen. Allein der Kurzfilm verschlang einige Millionen Yuan. Alle halbe Stunde wird
dieser durch die 360 Grad Technik sehenswerte Film gezeigt.
Nach weiteren 50 m gab es gegenüber des Wushu Guan eine große Arena, in der Wettkämpfe und Vorführungen auf
nationaler und internationaler Ebene durchgeführt werden.
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vorher
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nachher
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Mittlerweile wurde auch diese Einrichtung zerstört.
Gegenüber der Arena wurde das "Shaolin
Tempel Wushu Trainingszentrum" oder auch "Wushu Guan" genannte imposantes
Gebäude errichtet und ist bislang das einzige Hotel (3 Sterne) in
Shaolin.

Folgt man den Stufen der
überdimensionalen Treppe, gelangt man an ein riesiges Mosaik, das die
verschiedenen Stilrichtungen des Shaolin Kung
Fu darstellt.

Der Mittelpunkt des Komplexes stellt die
großzügig gestaltete Trainingshalle des Wushu Guan dar. Mit einer Vielzahl
von Besucherplätzen finden hier in unregelmäßigen Abständen Kung Fu Demonstrationen für die Ausländer statt (die natürlich bezahlt werden
müssen). Die Trainigshalle wurde im Sommer 2002 renoviert.

Nach der Renovierung des Wushu Guan wurde diese neue Bodhidharma Statue am Rande des großen Platzes aufgebaut.

Das Wushu Guan wurde speziell für Ausländer erbaut und auf deren
Bedürfnisse ausgerichtet. Dies bedeutet, daß Ausländer Shaolin Kung Fu von Lehrern im Wushu Guan erlernen
können, allerdings muß jedem klar sein, daß man innerhalb von 14
Tagen keine Spitzenleistungen erbringen kann und der Lerneffekt sehr gering ist. Das
Training im Wushu Guan wurde für die Ausländer auf die halbe Trainingszeit (4h)
reduziert und man muß im angeschlossenen Hotel für Unterkunft, Essen und
Training ein Vielfaches des normalen Preises zahlen (Das Hotel und die Tagou Schule
besitzen die einzigen Räume mit Klimaanlage!). Nur etwas für Kampfsportler,
die es bequem haben wollen, denen der Preis egal ist und die ein
"Original-Shaolin-Zertifikat" erhalten wollen.
Fast unscheinbar befindet sich auf der
linken Seite ein "absolutes Hightlight" in Shaolin. Eine kleine blaue Tafel weist einen "Place
of Science and Illusion" hin. Kein Tourist kann sich etwas darunter vorstellen.
Allerdings muß es etwas Besonderes sein, da sich meistens eine lange
Warteschlange vor einem unscheinbaren Gebäude tummelt.

Hat man diese
überstanden und schreitet in dieses Gebäude, erwartet den überraschten
Tourist eine Art Flugsimulator. Angeschnallt auf einem Sitz flimmert auf einer
kleinen Leinwand ein Film über eine Achterbahn und der Sitz bewegt sich leicht
nach links und rechts. Nach 2 - 3 Minuten ist der Fahrspaß vorbei und man fragt
sich, warum man dafür so lange angestanden ist.
Zwischen der Arena und dem Shaolin Tempel gibt es - aufgrund der Zerstörung vieler Schulen - nun weitreichende Grünflächen und Maisfelder. Die gesamten Trainingsflächen der Shao Lin Si Wushu Xue Xiao und zahlreicher anderer Schulen sind nun mit Mais bepflanzt. Erstaunlicherweise wächst der Mais auf dem durch das Training steinharten Boden. Den meisten Touristen bleibt es verborgen, daß auf diesen Maisfeldern einst tausende von Schülern Shaolin Kung Fu erlernt haben.

Diese Schule wurde nun zerstört und in
Dengfeng wieder neu aufgebaut. Es ist nur ein riesiges Trümmerfeld dieser einst zweitgrößten Wushu Schule Chinas über.

Für 200 m spaltet
sich die Straße nun auf. Folgen wir der kleinen nach rechts abzweigenden Straße,
kommen an einen provisorisch angelegten Parkplatz des Shaolin Tempels. Vor dem Parkplazt bieten einige Händler tagsüber Getränke und Eiscreme an.

Nach wenigen Metern sind
wir endlich am Ziel: Der Shaolin Tempel. Jeder Kampfsportfan wird beim ersten Anblick
sofort begeistert sein.

Diese detaillierte Beschreibung des Shaolin Tempels mit diversen Fotos sollte sich jeder Kampfsportbegeisterte anschauen.
Verläßt man
das Shaolin Kloster und begibt sich auf
die andere Straßenseite, kann man das Shaolin Monastery besichtigen. Das
Fotografieren ist dort untersagt und im Wesentlichen gibt es dort nur eine Unmenge
von Statuen zu besichtigen. Spätestens nach 20 Statuen überkommt einen das
große Unlustgefühl und man möchte diesen Ort möglichst schnell
wieder verlassen.
Wir folgen weiter der mit Bäumen
bepflanzten alleeartigen Straße, die im Sommer der unnachgiebig brennenden
Sonne Schatten spendet. Hier im Schutz der Bäume bieten eine Vielzahl von
Verkäufer hauptsächlich Obst, Getränke und Eis an. Doch Vorsicht !!!
Die Chinesen kennen keine Kühlwagen und das Eis ist bereits mehrfach geschmolzen
bis es in die Kühltruhen der Händler gelangt, d.h.
Salmonellengefahr!

Selbst die Chinesen erkranken in
regelmäßigen Abständen, allerdings gehen sie anders mit Krankheiten
um. Wir haben Chinesen gesehen, die reihenweise an Bäumen standen und sich
übergeben haben. Keine 5 Minuten später war alles wieder vergessen. Das
Essen wird ungenügend oder gar nicht gewaschen. Fische werden solange auf den
Boden geworfen bis sie tot sind und dann in der Pfanne gebraten, natürlich ohne
diese vorher zu waschen. Das Geschirr wird gar nicht gereinigt. Die Gläser
werden mit Tee (dieser ist in jedem Restaurant umsonst) umgespült und der Rest
unter den Tisch gegossen. Selbst Knochen oder Reis, den man nicht essen mag, werden
unter den Tisch geworfen. Der Dreck, der sich am Tag angesammelt hat, wird abends auf
die Straße gekehrt. Nachts fegen eine Handvoll älterer Chinesen die Reste
mit einem Besen auf eine Art Schubkarre und laden diese an einem Sammelort ab. Dies
ist natürlich ein Paradies für Ratten und sonstiges Ungetier, das dort
allgegenwärtig ist.
Kurz hinter dem Shaolin Kloster auf der rechten
Straßenseite bieten eine Vielzahl von Chinesen eine ungewöhnliche
Dienstleistung an. Über 15 Teleskope stehen dicht gedrängt am
Straßenrand und für 1 Yuan kann sich der unsportliche Tourist eine
weiße Bodhidharma Statue
ansehen.

Aber wer kommt
schon nur zum Erholen nach Shaolin? Um zur Bodhidharma Statue zu gelangen, überquert man den
Sandplatz hinter den Teleskopen und folgt einem schmalen schlecht gepflasterten Weg. Rechter Hand sind die wenigen Gebäude der Schule des Shi Yan Lu zu sehen, in denen die Ausländer, die im Shaolin Tempel trainieren, ihre Unterkunft haben. Nach einigen hundert
Metern erreicht man die Treppe und nach ca. 1000 endlos langen und teilweise auch
schon zerbrochenen und damit nicht ganz ungefährlichen Stufen mitten im Gebirge
erscheint die Bodhidharma Höhle. Als
normal Sterblicher muß man ca. 1 Stunde für den Aufstieg rechnen. Die
Chinesen laufen als morgendliches Training täglich diese Strecke und
benötigen die halbe Zeit. Vor Turnieren sieht man in der größten
Mittagshitze (knapp 40 Grad Celsius) dick angezogene Chinesen im Laufschritt zur
Bodhidharma Höhle rennen, um möglichst viel Wasser auszuschwitzen und so im
Turnier in eine geringere Gewichtsklasse zu fallen. In der Bodhidharma Höhle soll Bodhidharma neun Jahre mit
dem Gesicht zur Wand sitzend meditiert haben und die Sonne hat seine Umrisse in einen
Stein gebrannt. Dieser ist in Shaolin zu besichtigen. Nur wenige Meter trennen den
Touristen nun von der weit sichtbaren Bodhidharma Statue. Als Tourist sollte man
möglichst viele Getränke mitnehmen, da die Preise mit zunehmender Höhe
teurer werden. Allerdings muß man auch berücksichtigen, daß jeden
Tag ziemlich betagte Chinesen den Gipfel erklimmen und dabei einige Kilo an
Getränken und Eis zum Kühlen mit sich tragen. Am Gipfel angekommen
erhält der Tourist als Belohnung eine wunderschöne Aussicht über Shaolin.

Der Abstieg ist bei
weitem nicht so beschwerlich, so daß man innerhalb kurzer Zeit die Straße
wieder erreicht.
Nach einigen hundert
Metern kommt man an einen riesengroßen Parkplatz, auf dem als Mittelpunkt das
erste Staatsflugzeug von Mao Tse Tung ausgestellt wurde. Mittlerweile wurde dieses historische Denkmal entfernt.
Noch vor kurzem standen
auf diesem Parkplatz hunderte von Souvenierständen, aber nachdem die meisten
Schulen mit tausenden von Schüern nach Dengfeng gezogen sind, hat sich die
Anzahl der Souvenierstände stark reduziert, bzw. einige der Souvenierstände sind geschlossen.

Die meisten Souveniers
würden die Deutschen in die Kategorie Kitsch einordnen. Goldene Plastikstatuen,
kleine Schnee Kugeln, bunt bemalte Kung Fu Figuren. Aber das geübte
Touristenauge erkennt die wirklichen Highlights: Schwerter in allen
Größen, Farben und Formen, Postkarten mit Shaolin Kämpfern und
dezente Buddhastatuen aus Jade.

Hier noch mal ein wichtiger Hinweis: Handeln ist das
oberste Gebot !!! Glaubt man den Preis auf die Hälfte gedrückt zu haben,
kann dieser Preis immer noch ein Vielfaches von dem normalen Preis sein. Wir haben
erlebt, daß Touristen Postkarten für 30 Yuan (ca. 4 Euro) kaufen wollten,
die Verkäufer haben aber auf 50 Yuan bestanden. Nachdem die Ausländer von
den Chinesen über den gesamten Parkplatz regelrecht verfolgt wurden, haben sie
schließlich 50 Yuan bezahlt. Normalerweise kosten 10 Postkarten aber nur 5 Yuan
(ca. 50 Cent), d.h. der Ausländer hat den 10-fachen Preis bezahlt. Unbedingt
unter der Kategorie Reise-Tips die normalen
Straßenpreise ansehen!!!
Auf der rechten Seite
befindet sich der Pagodenwald (Shao Lin Ta Lin), eine Gedenkstätte für
verstorbene Shaolin Mönche.

Dieser Ort ist einer der
wenigen, an denen der Tourist keinen Eintritt bezahlen muß, denn den
Mönchen ist es untersagt, für die letzte Ruhestätte Eintritt zu
verlangen. Je größer und höher die Pagoden erbaut wurden, desto
höher war der Rang des Mönches.
Am Ende des Parkplatzes
zweigt eine kleine Straße nach rechts ab. Diese führt zum
Vogelpark.

Daß Chinesen nicht
viel für Tiere übrig haben ist weithin bekannt (spätestens dann
wenn ein Hund mit einem Bunsenbrenner bearbeitet wird !) und jeder, der Tiere
gern hat, sollte den Vogelpark nicht besichtigen. Als erste Attraktion wird ein
Affengehege gezeigt (Warum nun Affen in einem Vogelpark ausgestellt werden, haben wir
bis heute nicht heraus gefunden.). Die armen Affen sitzen in einem runden Loch, in
dessen Mitte ein Berg aus Steinen aufgestapelt wurde. Rundherum ist ein Freiraum von
ca. 2m. Eine Vielzahl von Touristen starren auf die Tiere herunter und
schmeißen jegliche Essensreste und Dosen hinein.
Das eigentliche Herz des
Vogelparks ist das mit einem Netz überspannte Gelände, in dem sich eine
Vielzahl von Vogelarten frei bewegen können. Wie überall in Shaolin besteht
der Boden aus harter brauner Erde und vereinzelt sind ein paar Bäume gepflanzt.
Ein Großteil der Tiere ist offensichtlich krank, aber die Einheimischen und
Touristen scheint dies nicht großartig zu stören. Schön anzusehen
sind die zahlreichen Pfaue, die zeitweise ihre Räder aufstellen und so imposante
Fotomotive bieten.
Auch gibt es eine Show
mit dressierten Vögeln, die kleine Kunststücke aufführen. Das einzig
Amüsante daran ist, daß die Tiertrainer dabei keine Miene verziehen und
einen stark gelangweilten Eindruck hinterlassen.
Am Ausgang des Vogelparks
ist in einer Mini-Pagode ein Meisterstück chinesischer Handwerkskunst zu
bewundern.

Ein ausgestopfter Tiger,
dessen Farbe und Fell nicht ganz original getreu nachgebildet wurde, lädt den
Touristen als Fotomotiv ein. Leider wurde auch dieser schon entfernt.
Auf der gegenüber
liegenden Seite ist schon von weitem eine Seilbahn zu erkennen. Für 20 Yuan kann
man bequem den Berg per Seilbahn erklimmen. Unter der Seilbahn rennen die Kung Fu
Schüler zu Fuß den Berg hinauf und erreichen den Gipfel erstaunlicherweise
schneller als die Touristen. Auf dem Gipfel gibt es - natürlich für ein
geringes Entgelt - ein kleines Klostergebäude zu besichtigen,
das allerdings nichts Besonderes zu bieten hat. Nach einigen Minuten gleitet man
sanft mit der Seilbahn ins Tal.
Folgt man weiter der
mittlerweile abseits der Massen gelegenen Straße, erreichen wir nach ca. 20
Minuten einige Treppen. Nach weiteren 10 Minuten Aufstieg zweigt eine schmale Treppe
zur linken Hand steil bergab. Folgt man dieser steilen Treppe erreicht man den
wunderschönen Wu Long Tan (5 Drachensee).
Am Wu Long Tan wird
eine Vielzahl von gestellten Kung Fu Aufnahmen mit den Shaolin Mönchen erstellt.
So lädt dieses Paradies auch jeden Shaolin Kung Fu Schüler ein, eigene Kung Fu Posen in den verschiedenen Stilarten zu
fotografieren. Noch ein Tip: Bei Temperaturen über 30 Grad Celsius bietet der Wu
Long Tan eine angenehme Erfrischung, d.h. Badesachen sind ein unbedingtes
Muß.
Dies sind die
Hauptattraktionen in Shaolin. Mit Sicherheit gibt
es noch eine ganze Menge mehr zu entdecken, aber dies muß jeder Reisende selbst
für sich erforschen.
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